Dieses Gebiss vereint die Eigenschaften einer traditionellen Trense und einer Kandare in einem einzigen Mundstück. Die dreiteilige Konstruktion sorgt für eine optimale Passform im Pferdemaul und minimiert den bei einteiligen Gebissen üblichen „Nussknacker-Effekt“. Das hohe und schwere Mittelteil des Gebisses ermöglicht eine sehr feste und autoritative Wirkung. Die großen Ringe üben einen normalen Zungendruck aus (Trense-Effekt), während die unteren Anzüge durch einen Hebelmechanismus Druck auf den Gaumen ausüben. Die Kinnkette wirkt auf die Luftröhre und den Unterkiefer des Pferdes. Es kann mit zwei Zügeln oder mit einem einzelnen Zügel mithilfe von Pelham-Rundungen geführt werden.
Das Pelham Dreiteilige Gem ist ein professionelles Gebiss, das für Pferde entwickelt wurde, die beim Reiten zusätzliche Lenkung und starke Bremskraft benötigen. Dieses Gebiss vereint die Flexibilität eines Anreitgebisses mit der Wirkung eines Hebelgebisses. Die hohe und schwere Konstruktion des Mittelstücks sorgt für präzise Ergebnisse, insbesondere bei Pferden mit sehr steifem Kopf und Widerstand gegen Zügelhilfen. Während es dem Reiter ermöglicht, die Wirkung von Gebiss und Gaumen bei Verwendung von zwei Zügeln zu trennen, ist es auch möglich, diese beiden Wirkungen mit einem einzelnen Zügel mithilfe von Pelham-Rundungen zu stabilisieren.
Kombinierte Wirkung: Neben der direkten Lenkung durch die Gebissringe bietet es dank der unteren Griffe auch Kontrolle über Nacken und Kinn. Dreiteiliger Komfort: Das Maul liegt anatomisch ergonomischer auf der Pferdezunge, verteilt den Druck und schafft eine sensible Kommunikation. Hohe Autorität: Der schwere und hohe Mittelteil erschwert es dem Pferd, sich am Zaumzeug festzuhalten, sodass der Reiter die Hilfen jederzeit spürt. Flexible Anwendung: Durch Anbringen eines Pelham-Querzugs lässt sich das Zaumzeug auch mit einem einzelnen Zügel praktischer einsetzen. Präzise Kommunikation: In geübten Händen ist es ein hervorragendes Hilfsmittel, um die Kopf- und Halshaltung des Pferdes zu korrigieren und sicherzustellen, dass es innerhalb der korrekten Haltung bleibt.
Pferde mit sehr steifem Kopf, die nicht auf Standardzäume reagieren. Professionelles Reiten, bei dem sowohl direkte Lenkung als auch Hebelwirkung gleichzeitig erforderlich sind. Situationen, die eine höhere Bremskraft beim Springreiten oder im Gelände erfordern. Trainingsübungen, um zu verhindern, dass das Pferd am Zaumzeug reitet oder an den Zügeln zieht.